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Augsburg: Wie Werner Gindorfer als 15-Jähriger die Bombennacht erlebte

Augsburg

Wie Werner Gindorfer als 15-Jähriger die Bombennacht erlebte

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    Die zerstörte Jakobervorstadt wenige Tage nach den Luftangriffen. Es wurde bislang kein Foto gefunden, das das Haus zeigt, in dem Werner Gindorfer lebte. Es dürfte sich rechts neben dem Fotografen befunden haben, als er in Richtung Jakobertor fotografierte.
    Die zerstörte Jakobervorstadt wenige Tage nach den Luftangriffen. Es wurde bislang kein Foto gefunden, das das Haus zeigt, in dem Werner Gindorfer lebte. Es dürfte sich rechts neben dem Fotografen befunden haben, als er in Richtung Jakobertor fotografierte. Foto: Sammlung Häußler

    Er kehrte erst ein paar Tage später zurück. Als die Flammen erloschen, der Rauch verzogen und der Gestank erträglich geworden war, ging Werner Gindorfer wieder in die Stadt. Über das, was er am 25. und 26. Februar 1944 in der Jakoberstraße erlebt hatte, will er zunächst nicht viel erzählen. „Es war grausam“, sagt er über die Stunden, in denen er als 15-Jähriger den Bombenregen auf Augsburg erlebte. „Was soll man da sagen“, setzt der heute 90 Jahre alte Mann noch einmal an: „Wenn man nicht dabei war, kann man die Grausamkeit gar nicht nachfühlen.“ Lange hat er auch seinen Kindern nicht viel erzählt.

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