Die Probleme in der Pflege sind bekannt: Steigende Kosten, fehlende Fachkräfte, zu wenige Kurzzeitpflegeplätze und zu viel Bürokratie sind nur einige davon. Augsburgs Sozialreferent Martin Schenkelberg (CSU) sagte kürzlich bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Was sich in der Pflege tun muss“, dass er kein „Alarmist“ sei. Wenn aber jetzt zu wenig getan werde, dann sei der „Pflegenotstand“ auch hier unausweichlich. Anfang kommender Woche wird er den Stadträten die Pflegebedarfsermittlung 2024 vorstellen, ebenso einen Aktionsplan Augsburger Pflegeoffensive für die kommenden zehn Jahre. Die Zeit drängt: 2029 scheiden bayernweit erstmals rund 150 Fachkräfte mehr aus dem Beruf aus, als Nachwuchskräfte ihre Ausbildung beenden. In Augsburg gibt es konkreten Handlungsbedarf.
Augsburg
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