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Augsburg: Zustand der Brunnen bereitet der Stadt Sorge

Augsburg

Zustand der Brunnen bereitet der Stadt Sorge

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    Der bauliche Zustand der Augsburger Brunnen ist teils problematisch. Die Stadt will dennoch in den kommenden Jahren 14 weitere Anlagen in Betrieb nehmen.
    Der bauliche Zustand der Augsburger Brunnen ist teils problematisch. Die Stadt will dennoch in den kommenden Jahren 14 weitere Anlagen in Betrieb nehmen. Foto: Ulrich Wagner

    Die Stadt muss für den Unterhalt der städtischen Brunnen ab dem Jahr 2025 deutlich tiefer in die Tasche greifen, weil die Bausubstanz in die Jahre gekommen ist und sich auch der Betrieb verteuert. Statt bisher 175.000 Euro müssen ab 2024 knapp 300.000 Euro aufgewendet werden, ab 2025 werden sich die Kosten noch weiter erhöhen. In einem Bericht an den Stadtrat stellt die Bauverwaltung fest, dass es an zahlreichen Brunnen inzwischen bauliche Mängel und eine veraltete Ausstattung gibt. Bereits in diesem Jahr musste eine Technikgrube an einem Brunnen behelfsmäßig abgestützt werden, weil er sonst trocken bleiben hätte müssen. Auch bei weiteren Brunnen gibt es ähnliche Konstruktionsschäden, sodass nochmal Geld locker gemacht werden muss. 

    Von den 29 Zier- und elf Trinkbrunnen sind aktuell drei stillgelegt. Neben dem Bechtelerbrunnen auf dem Bahnhofsvorplatz (Umbau) und dem Hexenbrunnen am Lueginsland handelt es sich um den Nymphenbrunnen an der Langenmantelstraße. Das Wasser sprudelt dort seit Jahren nicht mehr, im maroden Bassin sammelt sich Regenwasser. Eine Sanierung ist aktuell noch nicht absehbar. 

    Wo in Augsburg neue Brunnen entstehen sollen

    Dennoch will die Stadt in den kommenden Jahren 14 weitere Brunnen in Betrieb nehmen. Konkret geplant ist das für den Stadtteilplatz in Lechhausen, den Innovationspark, den Reese-Park, den Pferseer Stadtteilplatz bei St. Michael oder perspektivisch für das Zeuna-Stärker-Areal. Wo sie in Neubaugebieten errichtet werden, geschieht dies meist auf Kosten der Investoren, für den Unterhalt ist dann aber früher oder später die Stadt verantwortlich. Ab 2025 werden dann weitere 100.000 Euro jährlich auflaufen. (skro)

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