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Augsburger Anekdoten: Buchstabenwüsten und ein Zickzack-Kurs mit herzlichem Ende

Foto: Silvio Wyszengrad (Symbolbild)

Wer nach besonders langen Wörtern sucht, wird nicht nur im Behördendeutsch fündig. In der Annastraße endete eine Begegnung mit einer spontanen Umarmung.

Mit unserer Reihe "Augsburger Anekdoten" erzählen wir kleine Geschichten mitten aus dem Leben unserer großen Stadt.

Buchstabenwüste in Wohnanlage

Die deutsche Sprache ist ein Werkzeug der klaren Kommunikation und Ursprung zahlloser schöner wie prägnanter Sätze und Wörter. Nehmen wir das Grundgesetz: "Eigentum verpflichtet", heißt es da im Artikel 14, kürzer und eindrücklicher geht es fast nicht. Wer möchte, kann mit der deutschen Sprache aber auch Wortmonster erschaffen: Ungetüme, die einem mit ihren schier endlosen Abfolge von Buchstaben regelrecht erschlagen. Behörden sind besonders kreativ, wenn es darum geht, die Möglichkeiten der Wortlänge auszureizen. Kennen Sie die Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung, die 2022 in Kraft trat, abgekürzt "EnSikuMaV" genannt? Nun, jetzt kennen Sie sie. Die Verordnung erreicht nicht ganz die Dimensionen des berüchtigten Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetzes (kurz "RkReÜAÜG", bitte einmal aussprechen), ist davon aber auch nicht so weit entfernt. Manchmal begegnen einem die Wortmonster in Situationen auch im Alltag, in Situationen, in denen man es nicht erwartet: In einer Wohnanlage in Oberhausen existiert etwa eine "Aufzugschachtenentrauchung", wobei dem Wort bei aller beeindruckenden Länge (26 Buchstaben!) möglicherweise sogar ein "s" hinter dem Aufzug fehlt. Der früher übliche "Rauchabzug" hätte es vielleicht auch getan.

Wichtiger Hinweis: Hier befindet sich der Schalter zur Aufzugschachtenentrauchung.
Foto: Jan Kandzora
Kuschlige Konfrontation

Das räumliche Vorstellungsvermögen der Menschen ist beachtlich. Im Auto sitzend, schaffen sie es etwa, in 99,9 Prozent der Fälle unfallfrei aneinander vorbeizufahren, auch höheren Geschwindigkeiten zum Trotz. Umso absurder mutet da an, dass es bei niedrigsten Geschwindigkeiten häufiger zu Konfrontationen kommt – und das zu Fuß. Ein früher Abend in der Annastraße, im fußläufigen Gegenverkehr herrscht gemütliches Treiben. Zwei Frauen wollen aneinander vorbei, doch schon auf zehn Meter Entfernung zeichnet sich ab: Sie wissen nicht, wie. Jede scheinbar ausweichende Bewegung ahmt das Gegenüber nach, ein kleiner Tanz nach links und rechts, ein vorwärts gerichteter Zickzack-Kurs. Dieses Schauspiel geht noch zwei, drei Sekunden so, bis sich die beiden Frauen direkt gegenüberstehen und dann doch einsehen, dass Stoppen die beste Option ist. Sie lachen – und umarmen sich herzlich. Dann geht's wieder weiter. Zuneigung statt Konfrontation, es kann so leicht sein.