In der Operator-Kabine muss Karoline Zehle vieles gleichzeitig tun: das Fahrgeschäft steuern, die richtige Musik auswählen, vor allem aber auf die Fahrgäste achten, die in den Zweiergondeln des „Break Dance“ auf dem Augsburger Plärrer gleich wild durch die Luft gedreht werden. „Mir macht das Spaß, sonst würde ich es nicht machen –“, sagt sie noch, bevor sie sich mitten im Satz abwendet und einen Knopf drückt. „Letzter Aufruf: Wer noch mit möchte, gleich geht‘s los!“, sagt sie mit rauer Stimme, die Lippen nah am Mikrofon. „– aber es gibt natürlich auch Momente, in denen ich mich frage, warum ich nichts anderes gemacht habe“, fährt sie fort. Denn Ideen, die gab es durchaus.
Augsburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren