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„Augsburger sind schon eher knausrig“: Was Servicekräfte über Trinkgeld verraten

Augsburg

„Zehn Prozent? Schon lange nicht mehr“: Was Servicekräfte über das Trinkgeld verraten

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    Leni Wührl und Pascal Khaleli arbeiten beide seit Jahren im Service. Für sie und viele andere ist Trinkgeld mehr als nur ein nettes Extra.
    Leni Wührl und Pascal Khaleli arbeiten beide seit Jahren im Service. Für sie und viele andere ist Trinkgeld mehr als nur ein nettes Extra. Foto: Anna Kondratenko

    Wenn Leni Wührl eine Rechnung auf den Tisch legt, weiß sie oft schon ungefähr, was passieren wird. „Man entwickelt ein Bauchgefühl“, sagt die 27-Jährige. „Man merkt relativ schnell, wer Trinkgeld gibt – und wer eher nicht.“ Mit 16 hat sie angefangen zu kellnern, bei Hochzeiten und Taufen in einem kleinen Dorfrestaurant. Später arbeitete sie neben dem Abitur beim Bäcker, danach in Restaurants und Biergärten. Während ihres Studiums stand sie immer wieder im Service – zuletzt oft im Bierzelt. Bis zu 70 Tage im Jahr, auf dem Augsburger Plärrer, in Friedberg, Bobingen oder Kempten. Das Trinkgeldverhalten der Gäste geht dabei weit auseinander.

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