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Augsburger vor Gericht: Den Krieg gegen die Ukraine moralisch unterstützt?

Augsburg

Hat ein Ukrainer aus Augsburg russische Propaganda unterstützt?

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    Vor dem Augsburger Amtsgericht musste sich ein Ukrainer verantworten.
    Vor dem Augsburger Amtsgericht musste sich ein Ukrainer verantworten. Foto: Stefan Puchner, dpa (Symbolbild)

    Der Ukraine-Krieg tobt nicht nur in der Realität. Er hat auch sein digitales Spiegelbild in den sozialen Netzwerken. Vor allem auf russischsprachigen Plattformen werden Propaganda und Desinformation verbreitet. So in einem der russischen Regierung nahestehenden Netzwerk. Dort werden martialische Fotos und Slogans veröffentlicht und häufig geliked. Das brennende Z-Zeichen, mit dem die russische Armee ihre Fahrzeuge kennzeichnet, ist allgegenwärtig. Nur wenige Wochen nach Beginn des Angriffskrieges soll ein 55-jähriger Ukrainer, der auch die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, in seinem Account zweimal das Z-Zeichen geliked haben. Für die Staatsanwaltschaft hat er damit den völkerrechtswidrigen Krieg moralisch gebilligt und unterstützt, damit den öffentlichen Frieden gestört. Wegen „Belohnung und Billigung von Straftaten“ saß der Augsburger jetzt vor Amtsrichter Matthias Nickolai.

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