Die Entsorgung von ausgedienten Christbäumen am Straßenrand durch den Augsburger Abfallwirtschaftsbetrieb scheint sich in einigen Stadtvierteln in die Länge zu ziehen. Leser berichteten zuletzt, dass Bäume teils schon seit einem knappen Monat am Straßenrand liegen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb wollte laut Planung unmittelbar nach Dreikönig in jedem Stadtteil an jeweils drei Terminen mit der Abfuhr beginnen.
Wie der AWS auf Anfrage erklärte, sei man an den bisher geplanten Terminen mit zwei bis drei Fahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs gewesen, um Bäume zu sammeln. Allerdings könne es vorkommen, dass bei einer solchen Tour das Gebiet nicht vollständig abgefahren werden kann. Dann versuche man, die Abholung am nächsten Tag nachzuholen. Allerdings wurde dieses Vorgehen nicht überall umgesetzt - in Pfersee und Kriegshaber stapeln sich in manchen Wohngebieten die Bäume seit Silvester.
In den kommenden zwei Wochen, kündigte der AWS an, werde man aber alle noch offenen Gebiete bedienen. Am Freitag, 14. Februar, soll die Aktion stadtweit beendet sein. Die ausgedienten Christbäume werden an der Deponie-Nord gehäckselt und als Hackschnitzel weiterverwendet.
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