Die Paketsendung, die vom Madrider Flughafen Adolfo Suarez per Luftfracht nach München transportiert werden sollte, wog satte 54 Kilogramm. Inhalt: angeblich Regalbretter. Als zwei Beamte der Guardia Civil, der spanischen Gendarmerie, die Sendung im Frachtterminal des Flughafens durch das Röntgengerät schleusten, wurde offenbar, dass das Paket neben dem hölzernen Inhalt auch etliche Beutel mit dunklen Substanzen enthielt. Es war „heiße Ware“, die letztendlich via München-Flughafen nach Gersthofen gebracht werden sollte. Dort unterhält die FedEx, die international tätige US-Logistikfirma, eine Filiale. Doch die knapp zehn Kilogramm Marihuana und das eine Kilogramm Haschisch blieben beschlagnahmt in Spanien. Als zwei Männer und eine Frau das Paket abholen wollten, erschien auch die Augsburger Kripo auf der Bildfläche.
Prozess in Augsburg
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