Zum Welthebammentag haben am Montagnachmittag rund 100 Menschen auf dem Augsburger Rathausplatz protestiert. Anlass war der sogenannte Hilfevertrag, der im November in Kraft treten soll. Er stößt auf Unzufriedenheit. Ein zentraler Kritikpunkt ist, dass Hebammen bei einer Mehrfachbetreuung pro Schwangerer weniger verdienen. Vor allem Beleghebammen würden damit schlechter bezahlt werden. Die Vergütungsstruktur soll einen Anreiz für 1:1-Betreuungen setzen. Hebammen erhalten künftig mehr Geld für exklusive Betreuungen.
Augsburg
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