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"Heute ist es viel schlimmer“: In Freibädern in Augsburg ist die Stimmung gereizt

Augsburg

„Heute ist es viel schlimmer“: In Augsburger Freibädern ist die Stimmung zunehmend gereizt

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    Blicken unterschiedlich auf die Entwicklungen in Augsburger Freibädern: Claudio Carlota (links oben) und Sanem Alimi (rechts oben).
    Blicken unterschiedlich auf die Entwicklungen in Augsburger Freibädern: Claudio Carlota (links oben) und Sanem Alimi (rechts oben). Foto: Michael Hochgemuth

    Ein Freitag in den Pfingstferien. Die Sonne brennt auf die verdorrten Wiesen im Augsburger Familienbad am Plärrer. Das Bad ist gut besucht, aber zur Mittagszeit noch nicht überlaufen. In der Nähe des Nichtschwimmerbeckens liegt Agathe aus Diedorf. Die 63-Jährige, die ihren Nachnamen nicht in der Zeitung lesen will, ist eine treue Familienbad-Gängerin. Seit 50 Jahren komme sie hierher, betont sie. „Im Sommer eigentlich an jedem schönen Tag.“ Doch in den letzten Jahren fühle sie sich immer häufiger bedrängt. „Die Aggressivität nimmt zu“, sagt sie. Einige ihrer Freundinnen mieden das Familienbad mittlerweile komplett und wichen auf Freibäder im Umland aus. „Die haben Angst.“ Für Agathe ist klar, woher das Problem kommt.

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