Die kleine Anni hat einen seltenen Gendefekt. Sie kann nicht alleine sitzen und gehen, nicht greifen und nicht sprechen. Anni ist blind, muss mit einer Magensonde ernährt werden. Rund um die Uhr sind ihre Eltern eingespannt, um sie zu pflegen. Eigentlich bräuchten sie dringend Auszeiten, um wieder Kraft zu tanken. Für Anni, für ihre beiden Geschwister, für sich. Einen Platz, an dem sie Anni gut versorgt wissen, wenn ihre Mama an der Hüfte operiert wird. Doch in ganz Schwaben gibt es gerade einmal sieben Kurzzeitpflegeplätze für Kinder wie Anni. Dem gegenüber stehen rund 2000 Kinder mit Pflegestufe 3 bis 5.
Augsburg
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