Sich ein Rennen mit einem anderen Autofahrer zu liefern, gibt sicher einen coolen Kick. Man berauscht sich kurzzeitig am Tempo, hat das Gefühl, den Wagen trotz hoher Geschwindigkeiten von 120 oder gar 150 Kilometern pro Stunde im Stadtgebiet zu beherrschen. Die Gefahren, die heraufbeschworen werden, werden schlichtweg ausgeblendet. Es sind durchwegs junge Männer, meist ein, zwei Jahre im Besitz eines Führerscheins, die sich zu solchen Rasereien hinreißen lassen, die von der Polizei meist nach einer wilden Verfolgungsjagd gestoppt werden. Und die dann vor den Jugendgerichten landen. Zwei Fälle der vergangenen Tage aus den Gerichtssälen des Augsburger Amtsgerichts.
Prozess in Augsburg
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