In einem der Büros der Kaminkehrer-Innung Schwaben nahe dem Augsburger Zoo sitzt an diesem Vormittag ein junger Mann hoch konzentriert über Prüfungsaufgaben. Er absolviert den Eignungstest für die Ausbildung zum Kaminkehrer. Weil er noch nicht weiß, ob er besteht, will er seinen Namen nicht verraten. Sollte alles glattlaufen, könnte er ab September die Ausbildung machen. 19 Azubis für das kommende Ausbildungsjahr haben die Betriebe in Schwaben bereits unter Vertrag. Das Interesse wächst. 2024, sagt der stellvertretende Innungsobermeister Christian Fichtl, habe man ein Drittel mehr Azubis gehabt als 2023. Über alle drei Lehrjahre gerechnet, seien es 53 gewesen. Auch in diesem Jahr sehe es gut aus. Während andere Gewerke des Handwerks Ausbildungsstellen immer wieder nicht besetzt bekommen, läuft es bei den Kaminkehrern gut. Christian Fichtl hat eine Idee, woran das liegt.
Augsburg
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