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Internationaler Tag der Pflege: Beim Internationalen Tag der Pflege stehen die Pflegekräfte im Zentrum der Aufmerksamkeit - auch in Augsburg

Internationaler Tag der Pflege

Beim Internationalen Tag der Pflege stehen die Pflegekräfte im Zentrum der Aufmerksamkeit - auch in Augsburg

Im Zentrum für Intensivtherapie stehen modernste Geräte zur Verfügung – doch der Erfolg der Behandlung hängt zu einem großen Teil auch von der Arbeit der Pflegekräfte ab. Schließlich verbringen sie die meiste Zeit mit den Patientinnen und Patienten.
Im Zentrum für Intensivtherapie stehen modernste Geräte zur Verfügung – doch der Erfolg der Behandlung hängt zu einem großen Teil auch von der Arbeit der Pflegekräfte ab. Schließlich verbringen sie die meiste Zeit mit den Patientinnen und Patienten. Foto: Samuel Tschaffon, Uniklinik Augsburg

Wer sich für einen Beruf in der Pflege entscheidet, hat sich das wohl überlegt. Äußerst anspruchsvoll und vielseitig, ist der Beruf der Pflege einer der sinnstiftendsten überhaupt. Seit vielen Jahren begeht die Uniklinik Augsburg (UKA) daher den internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2026, um die Kolleginnen und Kollegen der größten Berufsgruppe zu ehren.

Mit einem Event auf dem Vorplatz des Hauptgebäudes würdigt das UKA seine Pflegekräfte schon seit einigen Jahren. Neben Aktionen wie Fotobox, Gruppenfoto und Give-aways steht dabei vor allem der Dank an die Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Ein Gewinnspiel mit Tankgutscheinen soll in diesem Jahr für zusätzliche Aufmerksamkeit und Wertschätzung sorgen.

Am UKA arbeiten etwa 3500 Menschen aus über 100 Nationen in der Pflege. Auch hier spielt der Fachkräftemangel eine Rolle. Dennoch versorgen die Pflegenden des UKA jedes Jahr rund 75.000 stationäre Patienten. Eine beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die Menschen immer älter werden und oft komplexe Erkrankungen haben. Deshalb möchte das UKA diesen internationalen Ehrentag zum Anlass nehmen, um sich bei seinen pflegenden Kolleginnen und Kollegen zu bedanken. Das ist geplant:

Um 14 Uhr starten folgende Aktionen:

  • Verteilung von Zimtschnecken als Dankeschön durch die Zentrumsmanagerinnen und -manager
  • Beginn des Gewinnspiels. Die Lose werden ausgegeben.
  • Fotobox
  • Verteilung von Give-aways

Gegen 14.20 Uhr beginnt die offizielle Begrüßung mit Gewinnspiel-Auslosung:

  • Start der Moderation durch eine externe Moderatorin oder einen externen Moderator
  • Pflegedirektorin Susanne Arnold wendet sich mit einigen Worten an die Pflegenden
  • Dank an die Mitarbeitenden der Pflege
  • Ziehung der Gewinnerinnen und Gewinner: Es werden zehn Tankgutscheine im Wert von 50 Euro verlost.

Gegen 14.30 Uhr folgt das gemeinsame Highlight: Großes Gruppenfoto aller Mitarbeitenden mittels Drohne

Ab 15 Uhr klingt der Tag der Pflege am UKA mit Musik und lockerem Austausch aus. Ein Tag, der den Kolleginnen und Kollegen der Pflege Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Imagepflege gegenüber zum Ausdruck bringen soll und Gelegenheit für Gespräche in lockerer Atmosphäre. (von Ines Lehmann)

Hightech trifft Herz

Anlässlich des Tags der Pflege berichtet die KJF Klinik Josefinum von ihren Pflegekräften, die jeden Tag Großes für Kinder bewirken. Wo Präzision auf Einfühlungsvermögen trifft, beginnt die besondere Welt der Anästhesiepflege in der KJF Klinik Josefinum. Hier begleiten spezialisierte Pflegefachkräfte Menschen in hochsensiblen Momenten. Insbesondere die Kinderanästhesie gilt als Königsdisziplin: Sie verlangt medizinisches Spezialwissen, technisches Know-how und ein hohes Maß an Empathie.

Ein starkes Team für kleine Patientinnen und Patienten: Yvonne Lösch (links) und Catharina Brückner, Stationsleitung Anästhesie, stehen beispielhaft für die moderne, teamorientierte Anästhesiefachpflege an der KJF Klinik Josefinum.
Ein starkes Team für kleine Patientinnen und Patienten: Yvonne Lösch (links) und Catharina Brückner, Stationsleitung Anästhesie, stehen beispielhaft für die moderne, teamorientierte Anästhesiefachpflege an der KJF Klinik Josefinum. Foto: KJF Klinik Josefinum

Denn was viele nicht sehen: Anästhesiepflege bedeutet weit mehr als die Begleitung einer Narkose. Anästhesiepflegekräfte sind Fürsprecherinnen und Fürsprecher ihrer Patientinnen und Patienten, behalten während der gesamten Behandlung ihre Sicherheit und ihr Wohlbefinden im Blick und treffen im Ernstfall Entscheidungen in Sekunden. Sie steuern hochkomplexe Technik, dosieren Medikamente im Mikrogramm-Bereich, achten auf Wärmemanagement, Lagerung und Schmerztherapie und schaffen gleichzeitig Vertrauen bei ihren Patientinnen und Patienten.

Besonders in der Versorgung von Kindern zeigt sich diese Verbindung aus Hightech und Herz: Während modernste Medizin im Hintergrund läuft, bauen Pflegefachkräfte mit Einfühlsamkeit Beziehungen auf, nehmen Ängste und begleiten bei Eingriffen und Behandlungen nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern oft die ganze Familie.

„Modernste Medizin und menschliche Nähe gehen bei uns Hand in Hand. In unserem kleinen Team prägen Vertrauen, enge Zusammenarbeit aller Berufsgruppen und eine wertschätzende Atmosphäre den Alltag. Eine fundierte Einarbeitung gibt neuen Mitarbeitenden Sicherheit und das merken auch unsere Patientinnen und Patienten“, betont Catharina Brückner, Stationsleitung der Anästhesie.

Das Arbeitsfeld der Anästhesiepflege zeichnet sich durch enorme Vielfalt aus: von Kinderanästhesie über Geburtshilfe in einer der größten Geburtskliniken Bayerns mit rund 3500 Geburten jährlich bis hin zu spezialisierten Eingriffen in Gynäkologie, HNO oder MKG. Das breite Spektrum ermöglicht es den Pflegefachkräften am Josefinum, ein umfassendes anästhesiologisches Fachwissen aufzubauen, von dem Patientinnen und Patienten im gesamten Behandlungsprozess profitieren.

In der Klinik prägen kurze Kommunikationswege den Alltag, getragen von einer gelebten Speak-up-Kultur. Pflegefachkräfte bringen dabei ihre hohe Expertise aktiv ein und setzen wichtige Impulse.

Für Bewerberinnen und Bewerber bietet die Anästhesiepflege ein sinnstiftendes Arbeitsfeld mit Verantwortung und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, etwa durch Fachweiterbildungen und Spezialisierungen. Wer einen Beruf sucht, in dem moderne Medizin, menschliche Nähe und echte Teamkultur zusammenkommen, findet in der Anästhesiepflege am Josefinum genau das: ein hochprofessionelles Umfeld mit Herz. (pm)

Studium mit Aussicht

Was den Studiengang Pflege an der Hochschule in Kempten auszeichnet, erfahren Sie im Folgenden:
Pflege studieren bedeutet, wissenschaftsbasiert denken und handeln zu lernen, um in Pflegesituationen passgenau und individuell auf Menschen, die Pflege benötigen, eingehen zu können. Die Verbindung von Theorie und Praxis wird dabei durch das hochmoderne Skills- und Simulationslabor optimal unterstützt. Dieses stellt einen zentralen Lernort dar, an dem reale Pflegesituationen praxisnah simuliert werden können: grundlegende Fähigkeiten werden gezielt eingeübt und komplexe Situationen aus dem pflegerischen Alltag realitätsnah nachgestellt.

Studierende des Studiengangs Pflege B.Sc. der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten erhalten die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen zu trainieren und Handlungssicherheit zu gewinnen. Dabei lernen sie, pflegerische Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Diese Fähigkeit, über den eigenen „Tellerrand“ hinauszublicken, ist insbesondere für die interdisziplinäre Zusammenarbeit von großer Bedeutung. Neben fachlichen Kompetenzen werden auch Empathie und Kommunikationsfähigkeit gefördert.

Die Räumlichkeiten des Skills- und Simulationslabors sind mit moderner Audio-Video-Übertragungstechnik ausgestattet. Dies ermöglicht es den Studierenden, ihr eigenes Handeln zu reflektieren und sich gegenseitig konstruktives Feedback zu geben.

Im modernen Skills- und Simulationslabor der Hochschule Kempten können Pflege-Studierende Situationen aus dem Pflegealltag trainieren und Handlungssicherheit gewinnen.
Im modernen Skills- und Simulationslabor der Hochschule Kempten können Pflege-Studierende Situationen aus dem Pflegealltag trainieren und Handlungssicherheit gewinnen. Foto: Jens Kerick (Hochschule Kempten)

In diesem Lernsetting sind Ausprobieren und das Sammeln von Erfahrungen ausdrücklich erlaubt, da diese als wertvolle Grundlage für den Lernprozess dienen. Darüber hinaus fördert das gemeinsame Arbeiten im Skills- und Simulationslabor den Zusammenhalt unter den Studierenden. Alltagssituationen aus der Pflegepraxis werden gemeinsam analysiert und bewältigt. Diese geschützte Lernumgebung stärkt das Selbstvertrauen, erweitert die Handlungskompetenz und schafft Raum für Reflexion und gemeinsame Evaluation.

Ein wesentlicher Aspekt der akademischen Pflegeausbildung ist die Fähigkeit, pflegerisches Handeln konstruktiv zu hinterfragen. Pflegestudierende lernen, Pflegehandeln evidenzbasiert zu reflektieren und vorhandene Ressourcen gezielt weiterzuentwickeln. Dadurch werden sie befähigt, Pflegesituationen fundiert zu analysieren, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu integrieren und die Versorgungsqualität kontinuierlich zu verbessern. Gerade angesichts zunehmender Komplexität von Anforderungen in der Praxis ist es von besonderer Bedeutung, auf wissenschaftlich fundierte Quellen zurückgreifen zu können. Gleichzeitig bilden praktische Fertigkeiten eine Schlüsselkompetenz der professionellen Pflege und sind daher vom ersten bis zum letzten Semester ein zentraler Bestandteil des Studiums.

Studierende durchlaufen während ihres Studiums unterschiedliche Settings wie etwa Klinik, Pädiatrie, Langzeitpflege, ambulante Pflege und Psychiatrie, um optimal auf das Berufsleben vorbereitet zu sein. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium eröffnen sich vielfältige berufliche Perspektiven – in der direkten pflegerischen Versorgung als auch in der Forschung oder in der Pflegeentwicklung. Das Pflegestudium leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung der Pflege und zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheitsversorgung. (pm)

Mehr Zeit für Pflege - die Altenhilfe Augsburg führt Sprachdokumentation ein

Zum Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai setzt die Altenhilfe der Stadt Augsburg auf digitale Unterstützung im Pflegealltag. In den Seniorenzentren Servatius und Lechrain wurde Ende April eine digitale Sprachdokumentation eingeführt. Ziel ist es, Pflegekräfte spürbar zu entlasten und gleichzeitig die Qualität der Versorgung weiter zu stärken.

Pflegekräfte können per Handy Informationen zum Gesundheitszustand, zu Vitalwerten, durchgeführten Pflegemaßnahmen, Ess- und Trinkverhalten oder auch besondere Beobachtungen direkt per Spracheingabe erfassen. Die eingesprochenen Inhalte werden automatisch verarbeitet und strukturiert in die bestehende digitale Pflegedokumentation integriert. Die Dokumentation erfolgt damit unmittelbar am Ort der Pflege – zeitnah, vollständig und ohne zusätzliche handschriftliche Notizen.

Den Schritt begrüßt auch Martin Schenkelberg, Referent für Gesundheit, Pflege, Integration und Gesellschaft. Denn, so Schenkelberg: „Das Rückgrat guter Pflege sind die Menschen, die diese Aufgabe mit hoher Einsatzbereitschaft und Einfühlungsvermögen übernehmen. Unser Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal durch den Abbau von Bürokratie und die Digitalisierung zu verbessern. Dann bleibt mehr wertvolle Zeit für die Pflege am Menschen und persönliche Zuwendung.“

Die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren davon unmittelbar. Pflegekräfte gewinnen mehr Raum für persönliche Zuwendung und können schneller auf Veränderungen reagieren. Zudem sind alle relevanten Informationen auch unterwegs in der Einrichtung jederzeit verfügbar. „Wir wollen die Rahmenbedingungen für gute Pflege aktiv verbessern. Wenn es uns gelingt, den Dokumentationsaufwand zu reduzieren, gewinnen unsere Mitarbeitenden Zeit für die Menschen, die sie begleiten“, sagt Werkleiter der Altenhilfe Augsburg, Kristian Greite.

Laut Untersuchungen des Kompetenzzentrums Digitalisierung und Pflege in Bonn können pro Schicht zwischen 18 und 60 Minuten Zeit eingespart werden. Gleichzeitig entfallen Laufwege zu PC-Arbeitsplätzen und wichtige Informationen stehen dem gesamten Team jederzeit direkt zur Verfügung. Arbeitsabläufe werden dadurch übersichtlicher und effizienter.

Die Einführung der Sprachdokumentation erfolgt im Rahmen der langfristigen Digitalisierungsstrategie der Altenhilfe der Stadt Augsburg. Neben der Integration in bestehende Dokumentationssysteme werden auch technische Voraussetzungen wie eine flächendeckende WLAN-Abdeckung und Schulungen der Mitarbeitenden in dem städtischen Eigenbetrieb vorbereitet. Ziel ist es, digitale Lösungen praxisnah und datenschutzkonform einzusetzen und Pflege zukunftsfähig zu gestalten – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Effizienz und Menschlichkeit. (pm)

Pflege ganzheitlich gedacht

Der Pflegedienst Vis-à-Vis24 verfolgt seit seiner Gründung 1998 eine Vision. Sie ist so simpel wie tiefgreifend: „Von Herz zu Herz“. Das ist nicht nur ein Slogan, sondern das Fundament, auf dem das Unternehmen aufgebaut wurde. In einer Branche, die über Zeitdruck und Fachkräftemangel klagt, setzt Vis-à-Vis24 auf ein Modell, das den Menschen wieder als Individuum begreift – und nicht als bloße „Nummer“ in einem Tourenplan. Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht die Uhr.

Jeder Mensch ist ein Unikat, geprägt durch seine Geschichte, seine Gewohnheiten und seine ganz eigenen Bedürfnisse. Doch im oft hektischen Pflegealltag droht diese Individualität manchmal verloren zu gehen. Genau hier setzt der Vis-à-Vis24 Betreuung & Pflegedienst an.

Jan Roth, der Geschäftsführer des Augsburger Familienunternehmens, das seit 1998 besteht, bringt es auf den Punkt: „Wir nehmen Pflege persönlich. Sie ist so individuell wie der Mensch selbst. Es geht darum, Würde zu bewahren und Sicherheit zu schenken – und zwar genau dort, wo man sich am wohlsten fühlt: zu Hause.“ (pm)

Beruf mit Zukunft, Leidenschaft und Verantwortung - bei der CAB Cartias

Bei der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH finden Interessierte vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in die Pflege und Gesundheitswirtschaft. Die Pflegeausbildung, in der mit die höchsten Azubigehälter gezahlt werden, begleitet die CAB mit großem Engagement in ihren Einrichtungen. „Quereinsteigerinnen und -einsteiger sind bei uns herzlich willkommen und können sich bei uns in die Pflege einarbeiten und weiterentwickeln. Für motivierte Nachwuchskräfte bieten wir unsere Trainee-Programme, um schnell erfolgreich durchzustarten und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Petra Fischer, Bereichsleiterin Personalentwicklung.

Die Arbeit ist modern: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege arbeiten digital und papierlos – effizient, umweltfreundlich und zukunftsorientiert. Wir legen großen Wert auf praktische Erfahrungen und freuen uns über Bewerbungen für Praktika sowie Freiwilligendienste bei uns“, so Fischer. Wer also eine sinnstiftende Aufgabe sucht, in einem engagierten Team arbeiten möchte und die Zukunft der Pflege aktiv mitgestalten will, ist bei der CAB genau richtig! (pm)

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