Als OB-Kandidatin Martina Wild am Sonntagabend den Moritzsaal zur städtischen Wahlveranstaltung betrat, brandete Applaus der Grünen auf. Dies ist an Wahlabenden unabhängig vom Ergebnis üblich, um der Spitzenkandidatin Rückhalt zu signalisieren. Zu feiern dürfte der Partei aber nicht zumute gewesen sein. Wild verpasste erneut die Stichwahl. Nach 2020 fiel auch 2026 das Ergebnis von Wild schlechter aus als das ihrer Partei. In den Stadtrat ziehen die Grünen trotz Verlusten wieder als zweitstärkste Kraft ein. Damit erreicht man das selbst gesteckte Mindestziel. Doch hinter der Einheit, die die Partei nach außen zeigt, gibt es auch kritische Stimmen.
Augsburg
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