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Jobs in Augsburg: So verändert der Einsatz von KI den Arbeitsalltag

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„Stehen vor einer Revolution“: Sechs Augsburger verraten, wie Künstliche Intelligenz ihre Arbeit verändert

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    Von der Ärztin bis zur Lehrerin: Für sie alle ist Künstliche Intelligenz im Alltag bei ihrer Arbeitet schon wichtig.
    Von der Ärztin bis zur Lehrerin: Für sie alle ist Künstliche Intelligenz im Alltag bei ihrer Arbeitet schon wichtig. Foto: UKA, Marcus Merk, Michael Hochgemuth, Annette Zoepf

    „Stehen vor einer Revolution“: Prof. Dr. med. Julia Welzel (60), Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie an der Uniklinik Augsburg

    Prof. Dr. med. Julia Welzel ist Hautärztin: Für sie gehört KI mittlerweile fest zum Arbeitsalltag.
    Prof. Dr. med. Julia Welzel ist Hautärztin: Für sie gehört KI mittlerweile fest zum Arbeitsalltag. Foto: UKA

    „Das Haupteinsatzgebiet von KI in der Medizin ist die Bildanalyse – unter anderem in der Dermatologie. Wenn wir beispielsweise Ganzkörperfotografien von Patienten mit vielen Muttermalen im Zeitverlauf beurteilen wollen, kann KI sehr einfach feststellen, ob sich ein einzelnes Muttermal verändert hat oder auffällig aussieht. Wir Hautärzte mussten bisher sehr umständlich alle einzelnen Muttermale vergleichen, was sehr lange gedauert hat und sehr ermüdend ist. Hier entlastet uns die KI und hilft den Patienten. Wir stehen in der Medizin vor einer Revolution durch die Integration von KI in die Diagnostik, aber auch das Management von Erkrankungen und die Therapie. Das kann man ein bisschen vergleichen mit der Einführung von Röntgen oder Laboruntersuchungen. Die KI stellt keine Diagnosen, das ist weiterhin eine ärztliche Aufgabe. Insofern habe ich gar kein Problem damit, dass die KI mir eine Zweitmeinung gibt und mich unterstützt. KI erklärt auch, warum sie zu einem Ergebnis kommt. Beispielsweise markiert sie bei einem auffälligen Pigmentmal die Areale, die zur Diagnose geführt haben. Das bietet einen guten Lerneffekt für uns Mediziner. Wir müssen uns auf diese neuen Möglichkeiten einlassen und uns entsprechend fortbilden. Das bedeutet für uns lebenslanges Lernen und dient dem Patienten.“

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