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Kein Welterbe ohne Augsburgs längsten Kanal: Die Geschichte des Lochbachs

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Kein Welterbe ohne Augsburgs längsten Kanal: Die Geschichte des Lochbachs

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    Das „Loch“, welches dem Lochbach seinen Namen gab, ist seit 1983 an der Lechstaustufe 22. An diesem Lochbach-Anstich fließen rund 4500 Liter pro Sekunde aus dem Lech.
    Das „Loch“, welches dem Lochbach seinen Namen gab, ist seit 1983 an der Lechstaustufe 22. An diesem Lochbach-Anstich fließen rund 4500 Liter pro Sekunde aus dem Lech. Foto: Wilfried Matzke

    Der Augustusbrunnen am Rathausplatz repräsentiert nicht nur den römischen Stadtgründer Kaiser Augustus. Mit vier Brunnenfiguren sind auch die bedeutendsten Augsburger Gewässer verewigt. Neben den drei Flüssen Lech, Wertach und Singold hat man die damals zwei Brunnenbäche mit einer Figur gewürdigt. Als der Augustusbrunnen im Jahr 1594 fertiggestellt wurde, gab es nämlich den „Großen Brunnenbach“, der heutige Lochbach, und den „Kleinen Brunnenbach“, der heutige Brunnenbach. Beide waren ursprünglich reine Quellbäche. Jedoch reichte die Quelle des „Großen Brunnenbachs“ ab dem 15. Jahrhundert nicht mehr aus, um Augsburger und Haunstetter Mühlräder anzutreiben.

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