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Königsplatz-Umbau: Bebauungsplan zum Kö-Umbau wird nochmals öffentlich ausgelegt

Königsplatz-Umbau

Bebauungsplan zum Kö-Umbau wird nochmals öffentlich ausgelegt

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    Seit Monaten läuft der Umbau am Königsplatz. Nun wird in der Winterpause nochmals der Bebauungsplan ausgelegt. Die Stadt hatte dies zuletzt versäumt. Das wurde jüngst vom Verwaltungsgerichtshof beanstandet.
    Seit Monaten läuft der Umbau am Königsplatz. Nun wird in der Winterpause nochmals der Bebauungsplan ausgelegt. Die Stadt hatte dies zuletzt versäumt. Das wurde jüngst vom Verwaltungsgerichtshof beanstandet. Foto: Archivfoto:

    Der Bebauungsplan zum Kö-Umbau wird vom 2. Januar bis 3. Februar nochmals öffentlich ausgelegt. Dies gab Baureferent Gerd Merkle gestern im Bauausschuss bekannt. Die Stadt reagiert damit auf das Urteil des Verwaltungsgerichtshof (VGH), der den Bebauungsplan für unwirksam erklärt hatte.

    Das Gericht hatte beanstandet, dass die Stadt eine vorgeschriebene Öffentlichkeitsbeteiligung versäumt hatte, als in den Planungen für den Umbau der so genannte „Bypass“ aufgenommen wurde.

    Der Bypass, eine gepflasterte Spur über den an sich autofreien Kö, dient als „vorsorgliche Entlastungsstraße“. Es ist eine einspurige Fahrbahn zwischen Konrad-Adenauer-Allee und Fuggerstraße, die genutzt werden würde, sollte es nach dem Kö-Umbau zu Verkehrsproblemen an der Kaiserhofkreuzung käme.

    In der jetzt überarbeiteten Version konkretisiert die Bauverwaltung, wie der Bypass aus ihrer Sicht zu verstehen ist. Er sei keineswegs Bestandteil „der planerisch vorgesehenen, geregelten Verkehrsabwicklung“. Wenn überhaupt, käme er als Ausweichroute zum Zuge, wenn es Unfälle oder befristete Bauarbeiten im Bereich der Schaezler- und Schießgrabenstraße geben würde. In diesen Fällen würde aber immer die Polizei den Verkehr regeln.

    Auf mögliche Bedenken und Anregungen, die im zweiten Auslegungsverfahren angesprochen werden können, soll der Stadtrat dann im März 2012 reagieren. In der Sitzung vom 1. März soll der Satzungsbeschluss erfolgen.

    Bauverzögerungen am Kö werde es nicht geben, sagt Merkle. Die Arbeiten ruhen in den Wintermonaten wie geplant. Nach der Frostperiode soll es weitergehen.

    Über das jetzt so vorgesehene Vorgehen wird der Stadtrat in der nächsten Woche entscheiden. Im Bauausschuss gab es gestern keinen Beschluss.

    Eva Leipprand (Grüne) sagte, dass es von Anfang an besser gewesen wäre, den autofreien Kö ohne Bypass umzusetzen. Rainer Schönberg (Freie Wähler) sprach davon, „dass es bislang ein Versuch gewesen ist, die Entlastungsstraße zu tarnen“. Rolf Rieblinger (CSM) und Beate Schabert-Zeidler (Pro Augsburg) verteidigten das Vorgehen der Verwaltung. (möh)

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