Startseite
Icon Pfeil nach unten
Augsburg
Icon Pfeil nach unten
Innenstadt
Icon Pfeil nach unten

Kommentar: Die Feuerwehrerlebniswelt ist kein Verdienst der Stadt Augsburg

Kommentar

Die Feuerwehrerlebniswelt ist kein Verdienst der Stadt Augsburg

Fridtjof Atterdal
  • |
  • |
  • |
    Im Augsburger Martinipark ist eine Feuerwehrerlebniswelt entstanden.
    Im Augsburger Martinipark ist eine Feuerwehrerlebniswelt entstanden. Foto: Silvio Wyszengrad

    Was die Macher der Feuerwehrerlebniswelt im Martinipark auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Das Projekt erfüllt alle Aspekte einer modernen, attraktiven Ausstellung und wird sicherlich über die Augsburger Stadtgrenzen hinaus viele Menschen anlocken. Dabei ist es mehr als nur ein weiteres Museum. Wer Zeit in der Ausstellung verbracht hat, wird das Thema Brandschutz danach mit anderen Augen sehen. Von einem Brand in der Zeitung zu lesen ist das eine - in einem verrußten, ausgebrannten Raum zu stehen, etwas ganz anderes - selbst wenn er nicht real ausgebrannt ist. Die Bevölkerung auf so unterhaltsame Weise mit dem sperrigen Thema "Sicherheit" bekannt zu machen, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

    Von der Stadt Augsburg gab es nur moralische Unterstützung

    Umso unverständlicher ist es, dass das Konzept von Frank Habermaier bei der Stadt auf so wenig Begeisterung gestoßen ist. Über Jahre warb er immer wieder für seine Idee - auch im Stadtrat. Doch außer „moralischer Unterstützung“ wollte man ihm dort nicht weiter helfen. Dabei dürfte allen Beteiligten klar gewesen sein, dass der Plan des ehemaligen Feuerwehrchefs mehr war als eine verrückte Idee. Immerhin entstand sie aus dem Eindruck der täglichen Arbeit der Feuerwehrleute. Es ist schön, dass sich genügend Idealisten des Themas angenommen haben. Augsburg ist dadurch um eine Attraktion reicher.

    Lesen Sie den zugehörigen Artikel: Brandheiße Attraktionen: Die Feuerwehrerlebniswelt eröffnet im Martinipark

    Lesen Sie dazu auch:

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden