In Deutschland werden durch eine Milchkuh im Schnitt rund 100 Kilogramm Methan pro Jahr freigesetzt. Dieses besonders schädliche Treibhausgas entsteht, wenn die Wiederkäuer verdauen. Der Methanausstoß in der Landwirtschaft war 2021 laut Studien fast vollständig auf die Haltung von Rindern und Milchkühen zurückzuführen. Kritik von Klimaschützern an intensiver Rinderhaltung ist also berechtigt, trägt sie hierzulande doch nicht unerheblich zum Treibhausgasausstoß bei. Dennoch ist die Gleichung Kuh = Klimakiller eine Milchmädchenrechnung. Das Gegenteil trifft zu, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
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