Rund 225 Frauen und Männer, die kein Dach über dem Kopf haben, finden in den Obdachlosenunterkünften in Augsburg derzeit Unterschlupf. Hinzu kommen rund 60 Menschen, die auf der Straße leben und den freien Himmel einem Heim vorziehen. Hinter jeder Zahl steckt ein Schicksal. Jenes des Mannes aus dem Wald in der Wolfzahnau macht traurig. Wenn man vor der Hütte aus Ästen steht, ist es kaum vorstellbar, dass hier ein Mensch viele Jahre lebte. Arm und einsam. Und doch ist es ein Fall, der auch zuversichtlich stimmt – weil Menschlichkeit eine große Rolle spielt.
Kommentar
Augsburger im Wald: Er wurde in Ruhe, aber nicht alleine gelassen