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Kommentar: Pläne für den Sommer: Augsburgs Zentrum ist kein Dauer-Rummelplatz

Kommentar

Pläne für den Sommer: Augsburgs Zentrum ist kein Dauer-Rummelplatz

Jörg Heinzle
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    Rathausplatz als Rummelplatz: Das Kettenkarussell stand voriges Jahr vor historischer Kulisse von Perlachturm und Rathaus.
    Rathausplatz als Rummelplatz: Das Kettenkarussell stand voriges Jahr vor historischer Kulisse von Perlachturm und Rathaus. Foto: Klaus Rainer Krieger

    Noch kann keiner wissen, wie unser Sommer wird. Während die einen nach Lockerungen rufen, warnen die anderen derweil eindringlich vor einer dritten Corona-Welle. Trotz aller Ungewissheit ist es richtig, dass man sich bei der Stadt schon jetzt Gedanken darüber macht, wie der Sommer aussehen könnte. Und vor allem, wie es gelingt, wieder Leben in die Innenstadt zu bringen. Es muss darum gehen, Kunden für den darbenden Handel und Gastronomie anzulocken. Aber nicht nur: Es sollte auch für Augsburger etwas geboten sein, die nicht nur des Konsums wegen in die Innenstadt kommen. Die ersten Ideen klingen schon einmal gut – etwa mehr Grün in der Maximilianstraße, ein Stadtstrand am Ulrichsplatz und eine Kulturbühne am Kö.

    Der Vergnügungspark auf dem Plärrer ruft nach einer Fortsetzung

    Im vergangenen Sommer holte die Stadt auch Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und Markthändler in die Innenstadt, um ihnen einen Ersatz für ausgefallene Volksfeste und Märkte zu bieten. Das war in der Situation richtig. Wiederholt werden sollte das so aber nicht. Der historische Stadtkern ist eben kein Dauer-Rummelplatz. Auch die Schausteller haben aber ein Anrecht darauf, dass ihnen so viel wie möglich wieder erlaubt wird. Es gibt Plätze, die sich besser eignen, etwa der Willy-Brandt-Platz vor der City-Galerie. Und es bietet sich das Plärrergelände an, wo voriges Jahr erfolgreich ein Vergnügungspark stand. Das ruft nach einer Fortsetzung.

    Lesen Sie dazu auch den Bericht: Wie Augsburg die Menschen wieder in die Stadt locken will

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