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Kommentar: Schwarz-Grün hätte in Augsburg keine absolute Mehrheit mehr

Kommentar

Schwarz-Grün hätte in Augsburg keine absolute Mehrheit mehr

Stefan Krog
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    Die Ergebnisse der Europawahl lassen sich als politischer Gradmesser für die Stimmungslage in der Stadt heranziehen. Konkrete Rückschlüsse auf die Kommunalpolitik erlauben sie indes nicht.
    Die Ergebnisse der Europawahl lassen sich als politischer Gradmesser für die Stimmungslage in der Stadt heranziehen. Konkrete Rückschlüsse auf die Kommunalpolitik erlauben sie indes nicht. Foto: Silvio Wyszengrad

    Es ist zu gewagt, das Ergebnis der Europawahl eins zu eins auf die Augsburger Kommunalpolitik zu projizieren, aber man kann die Ergebnisse zumindest als politisches Stimmungsbarometer heranziehen. Ein Ergebnis: Aktuell hätte Schwarz-Grün keine absolute Mehrheit mehr im Stadtrat, wenn man die 29,8 Prozent der CSU und die 17,4 Prozent der Grünen zusammenzählt. Die Grünen haben im Vergleich zur letzten Europawahl, als sie mit 25,6 Prozent ihren Augsburger Rekord aufstellten, massiv an Stimmen eingebüßt. Rechnerisch fehlt zur Mehrheit dennoch nicht viel, Zustimmungswerte ändern sich und die Koalition läuft immer noch bemerkenswert konfliktlos, doch auf Landesebene sind CSU und Grüne inzwischen überhaupt nicht mehr kompatibel. Ein solches Bündnis läge heute nicht mehr so auf der Hand wie 2020, als vor der Wahl klar war, dass Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) und Bürgermeisterin Martina Wild (Grüne) ein solches Bündnis wollen. 

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