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Kommentar: Unbelehrbare Radler: Härtere Gangart ist nötig

Kommentar

Unbelehrbare Radler: Härtere Gangart ist nötig

Michael Hörmann
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    Immer wieder gibt es Ärger wegen Radlern, die sich nicht an Verkehrsregeln halten.
    Immer wieder gibt es Ärger wegen Radlern, die sich nicht an Verkehrsregeln halten. Foto: Peter Fastl

    Radfahren ist eine feine Sache. Es ist gesund, weil man sich im Freien bewegt. Radler leisten zudem einen Beitrag zum Umweltschutz. Wer im Stadtgebiet radelt, kommt mitunter schneller von A nach B als mit Auto, Bus und Tram. Radeln ist für manchen eine anstrengende Sportart, bei der man sich austoben kann. 

    Ältere Menschen sorgen sich wegen der Radler

    Radfahren könnte so schön sein. Aber: Leider gibt es genügend Radler, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Zahlen des städtischen Ordnungsdienstes über registrierte Verstöße sind der Beleg. Das ist aber nicht der alleinige Punkt. Speziell unter älteren Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, wächst die Sorge, von Radlern angefahren zu werden. Das mag eine subjektive Einschätzung sein. Jedoch ist sie ernst zu nehmen. Augsburgs Ordnungsreferent Frank Pintsch bestätigt jedenfalls, dass ihm das Verhalten einzelner Radfahrer sauer aufstößt. 

    Zu betonen ist, dass die meisten Radfahrer sich an Verkehrsregeln halten. Sie erkennen die Problematik, weil sie als Fußgänger und Autofahrer selbst oft Erfahrungen mit uneinsichtigen Radlern machen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass es immer mehr Radler gibt, die Rücksicht vermissen lassen. Auseinandersetzungen im Straßenverkehr sind programmiert. Was hilft? Man kann versuchen, mehr Verständnis bei allen Verkehrsteilnehmern zu wecken. Reicht das? Nein. Es wird weiterhin genügend unbelehrbare Radler geben. Da hilft nur eines: weitere Kontrollen und bei Verstößen zur Kasse bitten. 

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