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Geschichte: Arthur Piechler war ein Komponist zwischen Kunst und Macht

Geschichte

Arthur Piechler war ein Komponist zwischen Kunst und Macht

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    Der junge Arthur Piechler (1896 bis 1974) an der Domorgel in Augsburg.
    Der junge Arthur Piechler (1896 bis 1974) an der Domorgel in Augsburg. Foto: Stadtarchiv Landau

    An Arthur Piechler (1896–1974) erinnert im Augsburger Textilviertel eine nach ihm benannte Straße. Ansonsten sind Lebensgeschichte und Werk des Komponisten, Dirigenten und Organisten, der in Augsburg wirkte, außer bei Kennern der schwäbisch-bayerischen Musikgeschichte weitgehend vergessen. In der Perspektive der Zeithistoriker gewinnt jetzt allerdings Piechlers Leben eine neue, interessante und sehr politische Dimension – es geht um Verfolgung und Überleben im Nationalsozialismus, um Nähe und Distanz zur braunen Ideologie, um stillen Widerstand im Augsburger katholischen Milieu und um Hilfe, die der Verfolgte erfuhr.

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