Es ist Winter. Georg Kleber sitzt in einer Ecke der Wärmestube für Wohnungslose in Augsburg und zeichnet Porträts. Er beobachtet die Menschen, es ist ihm unangenehm – „ich fühle mich als Voyeur“. Doch er setzt seine künstlerische Arbeit fort. Satzfetzen, die hier durch den Raum schwirren, schreibt Kleber sofort während des Zeichnens auf – „als O-Ton sozusagen“.
Feuilleton regional