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Stadtarchiv: Ein Verein schreibt Geschichte

Stadtarchiv

Ein Verein schreibt Geschichte

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    Die Mitglieder des Historischen Vereins für Schwaben wohnten der Wiedereröffnung des erneuerten Maximilianmuseums 1909 bei.
    Die Mitglieder des Historischen Vereins für Schwaben wohnten der Wiedereröffnung des erneuerten Maximilianmuseums 1909 bei. Foto: Stadtarchiv Augsburg

    Ein zweites Mal hatte die königlich bayerische Regierung keine Geduld mehr mit den Schwaben. Bereits im Jahr 1830 hatte sie alle Bezirke, die damals „Kreise“ hießen, aufgefordert, historische Vereine zu gründen mit dem jeweiligen Regierungspräsidenten an der Spitze. Die Schwaben widersetzten sich. Johann Nepomuk von Raiser legte auf 14 Seiten dar, was er seit 1819 schon alles diesbezüglich im Oberdonaukreis bewerkstelligt hatte: eine lose Arbeitsgemeinschaft, eine Zeitschrift, ab 1822 das Antiquarium Romanum in Augsburg und ab 1828 das Historische Altertums-Bureau als Unterbehörde der Kreisregierung.

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