Der britische Schriftsteller Robert Macfarlane bezeichnet in seinem Buch „Is a river alive?“ Flüsse als fühlende Subjekte und Geschichtenerzähler. Dass Flüsse lebendige Ökosysteme sind, ist so unzweifelhaft wie der Status der mäandernden Kanäle zwischen den Hauptflüssen Wertach und Lech als städtische Lebensadern. Aber dass Flüsse denken und fühlen, dass sie sogar Personenrechte beanspruchen können, bedarf einer neuen Denkweise. Girisha Fernando, künstlerischer Leiter des Water & Sound-Festivals, hat sich für die diesjährige Ausgabe zum Ziel gesetzt, „Flüsse ganz neu zu betrachten, als lebendige Akteure globaler Kultur, die Mythen, Musik und Kunst inspirieren“.
Programm 2025
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