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Die Aufführung von Glucks Oper „Paride ed Elena“ wird zum Triumph beim Augsburger Mozartfest

Musikfestival

Wer braucht da noch ein Bühnenbild? „Paride ed Elena“ beim Augsburger Mozartfest

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    Ein Herzensbollwerk, das geschleift werden will: Paride (Samuel Mariño) bezirzt die erst einmal abweisende Elena (Roberta Mameli). 
    Ein Herzensbollwerk, das geschleift werden will: Paride (Samuel Mariño) bezirzt die erst einmal abweisende Elena (Roberta Mameli).  Foto: Bastian Walcher

    Was Musik und auch, was darstellende Kunst vermag, das war an diesem Abend vor Ohren, vor Augen geführt. Und das mit einer Oper, von der dies nicht von vornherein anzunehmen war, „Paride ed Elena“ von Christoph Willibald Gluck, die dritte der sogenannten Reformopern des Komponisten nach „Orfeo ed Euridice“ und „Alceste“. Ein Stück, über das bereits sein Schöpfer mutmaßte, dass ihm nicht der Publikumszuspruch beschieden sein würde wie den Vorgängern. Nicht der Musik wegen – die ist von höchster Qualität – , sondern weil in „Paride ed Elena“ sich keine Opern-Action, kein tödliches Drama sich ereignet. Stattdessen dürfen durch drei Stunden hindurch entflammte Herzen und Gemüter sich ergießen. Was jedoch, wenn so dargeboten wie hier, ein fantastisches Opernerlebnis mit sich bringen kann.

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