Ein rhythmisches Klopfen, immer weiter im schnellen Takt – dann plötzlich eine Pause. Es klingt wie ein Specht, der seine Höhle in einen Baumstamm hämmert. Doch kein Specht ist hier am Werk, sondern Holzbildhauer Georg Huber, der in seinem Atelier am Schloss Wellenburg an einem neuen Stück arbeitet. Dem gebürtigen Rosenheimer geht es darum, die Tradition zu erhalten. „Schnitz- und Steinmetzarbeiten gab es schon in der Steinzeit“, weiß Georg Huber – der erst auf dem Umweg über Bolivien zu seinem Beruf gekommen ist.
Schloss Wellenburg
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