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„Hamletmaschine“ im Staatstheater Augsburg verschleiert den Inhalt mit Nebel

Augsburg

Mit der Nebelmaschine alles zugedeckt: Die „Hamletmaschine“ bleibt ein Rätsel

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    Das Staatstheater Augsburg bringt Heiner Müllers "Hamletmaschine" auf die Brechtbühne - mit Jenny Langner, Julius Kuhn, Kai Windhövel.
    Das Staatstheater Augsburg bringt Heiner Müllers "Hamletmaschine" auf die Brechtbühne - mit Jenny Langner, Julius Kuhn, Kai Windhövel. Foto: Jan-Pieter Fuhr, Staatstheater Augsburg

    Schon die ersten Sätze weisen die Richtung. „Ich war Hamlet. Ich stand an der Küste und redete mit der Brandung BLABLABLA, im Rücken die Ruinen von Europa.“ So beginnt diese Zumutung von einem Text, so beginnt Heiner Müllers „Hamletmaschine“. Entstanden 1977, während er Shakespeares „Hamlet“ für eine Inszenierung von Benno Besson übersetzte. Nur zehn Buchseiten lang, knüpft diese Reflexion über Shakespeare überall an. Hamlet-Motive treffen auf ein Nachdenken im Angesicht der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. „Soll ich dir hinaufhelfen Onkel, mach die Beine auf Mama. Ich legte mich auf den Boden und hörte die Welt ihre Runden drehn im Gleichschritt der Verwesung.“ Worte, die wie Messer schneiden, Worte wie Wunden.

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