Wenn diese Nähmaschine reden könnte, sie hätte viel zu erzählen, sehr viel. Von ihrer Zeit in Frickhofen (Westerwald) bis 1939, einer langen Reise per Eisenbahn und Schiff nach Shanghai. Ihrer Zeit dort in Asien, als sie den Lebensunterhalt der Familie Abraham garantierte. 1947 gelangte die Maschine in die USA, nach Cleveland (Ohio), wo sie weiterhin benutzt wurde, etwa um Pyjamas zu nähen, aber nur noch für private Zwecke. Nach dem Tod von Ida Abraham hat deren Sohn Harry Abraham der Nähmaschine vor seinem Büro einen Ehrenplatz zugewiesen. Jetzt hat das Gerät wieder eine Reise über den Atlantik angetreten. Für kurze Zeit kommt es nach Augsburg, um dort bis zum 17. November in der Foyer-Sonderausstellung "Nähen, um zu überleben" im Textilmuseum präsentiert zu werden.
Augsburg