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Kabarett 2026: Die Puppenkiste „derbleckt“ Markus Söder

Augsburger Puppenkiste

Mit König, Kasperl und Kalauern: So politisch ist das neue Kabarett der Puppenkiste

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    Ein poetischer Moment im Kabarett 2026 der Augsburger Puppenkiste: Vier Ballerinen flogen mit Eleganz und Taktgefühl durchs Bild.
    Ein poetischer Moment im Kabarett 2026 der Augsburger Puppenkiste: Vier Ballerinen flogen mit Eleganz und Taktgefühl durchs Bild. Foto: Ulrich Wagner

    Es war wieder einer dieser weisen Sätze, die Helmut Schmidt in die Welt hinaus paffte, wahrscheinlich durch den Nebel einer frisch gezündeten Zigarette: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, sagte der Bundeskanzler einstmals. Wie gewitzt und lustig, dass die Augsburger Puppenkiste diesen Satz jetzt als Grundidee für eine irre Show nimmt. Wortwörtlich. So wie beim Starkbieranstich am Nockherberg die Politiker mit Schauspiel-Doppelgängern jedes Jahr „derbleckt“, also veräppelt werden – so macht es die Puppenkiste mit Marionetten. Polit-Kabarett mit Puppen-Doubles, Premiere ist jedes Jahr an Silvester. Diesmal spielt die Show in einem ärztlichen Wartezimmer, inklusive Miniatur-Topfpflanze und kleiner Psychologencouch. Der strubbelhaarige Doktor „Hobert Rabeck“ wackelt herein und begrüßt hier die Patienten seiner Anstalt – einer „Anstalt für Realitätsverlust“.

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