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„Karli & Marie“: Entschleunigtes Roadmovie zeigt auf charmante Weise das Leben am Rand des Abgrunds.

Kino

Kinseher und Zimmerschied hart an der Kante zum Nichts

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    Beim Publikumsgespräch standen (von links) Ralf Zimmermann, Ulrich Limmer, Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher und Christian Lerch vor der Kinoleinwand Rede und Antwort.
    Beim Publikumsgespräch standen (von links) Ralf Zimmermann, Ulrich Limmer, Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher und Christian Lerch vor der Kinoleinwand Rede und Antwort. Foto: Julian Reischl

    Karli will gerade einen Geldautomaten sprengen, als Marie ihn über den Haufen fährt. Sie hat getrunken, realisiert gar nicht so genau, was passiert ist. Aber sie hat ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Mann, der da fluchend am Boden liegt, und nimmt ihn mit in ihre Villa. Die ist schon leicht heruntergekommen, ebenso wie ihre ererbte Betonfirma, denn Marie hat nicht wirklich Ahnung vom Geschäft. Karli bleibt erst mal bei ihr, will Schmerzensgeld für seine ach so schweren Verletzungen, und so findet er sich mit Marie im Auto auf dem Weg nach Innsbruck wieder. Der Plan von Marie ist, dort einen Beamten zu bestechen, um einen staatlichen Großauftrag an Land zu ziehen und so das Betonwerk zu retten. Natürlich läuft alles ganz anders.

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