Vom äußeren Eindruck her würde man eine Kunstgalerie hier nicht vermuten. Ein bürgerliches Wohnhaus in Göggingens Aichingerstraße, gut und gerne hundert Jahre alt, das um ein Straßeneck herumläuft und – dies allerdings könnte auf Außergewöhnliches hindeuten – obenauf ein rundes Türmchen vorzuweisen hat. Man muss klingeln, um zur Galerie zu gelangen, dann geht es die Treppen hinunter ins Souterrain, das sich am Ende der Stufen aber gar nicht als unter der Erde gelegene Etage entpuppt, weil ein Gefälle unterm Haus verläuft. Voilà, hier ist sie, die neue Augsburger Galerie für zeitgenössische Kunst, der Mju3 Art Salon – die Buchstaben-Zahlen-Kombination, eine rückverwandelte Lautschrift, will wie die Muse auf Englisch ausgesprochen werden: muse.
Bildende Kunst
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren