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Premierenkritik: „Biedermann und die Brandstifter“ im Sensemble Theater in Augsburg als warnende Parabel

Augsburg

Biedermann schaut weg: Premierenkritik zu Frisch-Stück im Sensemble Theater

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    Die neue Inszenierung von „Biedermann und die Brandstifter“ im Sensemble Theater Augsburg rückt Frischs Symbolik näher an die Gegenwart.
    Die neue Inszenierung von „Biedermann und die Brandstifter“ im Sensemble Theater Augsburg rückt Frischs Symbolik näher an die Gegenwart. Foto: Allen Xu

    Kaum jemand dürfte das berühmte „This is fine“-Meme nicht kennen: ein Hund, der in aller Ruhe in einem brennenden Zimmer sitzt. Lange vor der Social-Media-Ära gab es bereits eine klassische Variante dieses Gefühls: Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“. Ein Stück, das die Selbsttäuschung angesichts drohender Katastrophen seziert. Eine Warnung, die – wie eine neue Inszenierung im Sensemble Theater Augsburg zeigt – in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung erstaunlich frisch wirkt.

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