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Sensemble-Theater Augsburg: Sophia Weidemann spielt Bach

Interview

Pianistin Sophia Weidemann: „Bei diesem Werk hatte ich Kopfweh“

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    Konzertpianistin Sophia Weidemann spielt die Goldberg-Variationen von Bach
    Konzertpianistin Sophia Weidemann spielt die Goldberg-Variationen von Bach Foto: Roman Stöppler

    Frau Weidemann, die Goldbergvariationen sind eines der anspruchsvollsten Stücke Bachs. Was fasziniert Pianistinnen und Pianisten so daran?
    SOPHIA WEIDEMANN: Ich ​kann ​da ​nur ​für ​mich ​sprechen. Mich fasziniert der ​Aufbau. Es beginnt und endet mit einer ​Aria, ​einem ​wunderschönen Gesangsstück. Davon wird die ​Bassfolge variiert, ​sodass ​im ​Endeffekt ​eigentlich ​dreißig ​eigenständige ​Stücke ​entstehen. Sie haben alle ein anderes ​Tempo, ​eine andere ​Taktart, sie sind ​mal ​lustig, ​mal ​traurig, ​aber ​sie ​haben ​diese ​Konstanz ​von ​der ​Bassfolge. ​Das hat ​für ​mich ​etwas total ​Beruhigendes, ​aber auch Aufbauendes. Außerdem ist das Stück ​komponiert ​für ​ein ​Cembalo ​mit ​zwei ​Manualen. Ich war fasziniert davon, ​wie ​man ​das ​technisch ​lösen ​kann, ​damit ​es auch ​​auf ​einem ​Flügel ​mit nur einem Manual ​geht.

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