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Starke Sachen im Sinfoniekonzert der Augsburger Philharmoniker

Augsburger Philharmoniker

Starke Sachen im Sinfoniekonzert der Augsburger Philharmoniker

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    Rozália Szabó als Solistin in Jacques Iberts Flötenkonzert, begleitet von den Augsburger Philharmonikern unter Dominik Beykirch.
    Rozália Szabó als Solistin in Jacques Iberts Flötenkonzert, begleitet von den Augsburger Philharmonikern unter Dominik Beykirch. Foto: Michael Hochgemuth

    Gott sei Dank gibt es den Frühling nicht nur bei den Jahreszeiten, sondern auch in übertragenen Zusammenhängen. Etwa, wenn ein Herz um schöner Dinge willen höher schlägt; oder wenn uns frühlingshaft zumute ist, weil wir Musik hören, die uns herrlich leicht und belebend entgegenweht. In solch erweitertem Sinn war auch das „Frühlingserwachen“-Motto des 6. Sinfoniekonzerts der Augsburger Philharmoniker zu verstehen. Denn Robert Schumanns 1. Sinfonie, die zwar den Beinamen „Frühlingssinfonie“ trägt, jedoch in einem Winter entstand, bildet nicht die knospende Jahreszeit musikalisch nach, sondern hebt auf das Glücksgefühl infolge der Beziehung Schumanns zu seiner heiß geliebten Clara ab. Aber auch die beiden im Konzert vorausgehenden Stücke französischer Provenienz, Cécile Chaminades „Callirhoe“-Suite und das Flötenkonzert von Jacques Ibert, setzten ebenso wenig die Jahreszeit in Szene, dennoch sind sie in ihrer klingenden Anmutung, zumindest teilweise, frühlingshaft durchpulst.

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