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Warum Lesezirkel mehr als nur Bücherlesen sind

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Faszination Lesezirkel: Wenn man Bücher zusammen liest

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    Auch im Fernsehen wird noch über Literatur diskutiert, im Literarischen Quartett des ZDF lädt Kritikerin Thea Dorn (links) zur Diskussion ein.
    Auch im Fernsehen wird noch über Literatur diskutiert, im Literarischen Quartett des ZDF lädt Kritikerin Thea Dorn (links) zur Diskussion ein. Foto: picture alliance/dpa/ZDf

    Wo genau könnte der Mehrwert liegen, wenn man Bücher, vorwiegend Romane, nicht nur für sich alleine liest und danach ins Regal stellt, sondern sie gemeinsam in einer Runde Gleichgesinnter im eigenen Wohnzimmer bespricht oder diskutiert? Erst einmal wird man dann Teil einer langen Tradition. In Frankreich wurden die ersten „Salons“ zum Gespräch über Philosophie und Literatur bereits im ausgehenden 16. Jahrhundert gegründet. Größtenteils waren Frauen die Gastgeberinnen. Die daraus entstehende Salonkultur verbreitete sich allmählich in Europa. Als erste deutsche Salongründerin gilt die Berliner Schriftstellerin Henriette Herz (1764-1847). Die Salonkultur kam in Deutschland am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts regelrecht in Mode und diente nicht zuletzt auch der Emanzipation.

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