Die dunkle Mütze, die auf einem großen Bildschirm an der Wand des Sitzungssaales 130 im Landgericht Augsburg zu sehen ist, wirkt flauschig. Eher wie eine Wintermütze. Als Beamte der Kriminalpolizei im Mai 2025 das spärlich eingerichtete Zimmer des jetzigen Angeklagten Gino F. in Haunstetten durchsucht hatten, war ihnen das Kleidungsstück ins Auge gefallen, wie nun ein Polizist als Zeuge aussagte. Warum hatte der 29-Jährige im warmen Frühling eine solche Mütze griffbereit? Im Prozess um den Mord an der dreifachen Mutter Nina H. ist die Kopfbedeckung ein zentrales Beweisstück.
Prozess in Augsburg
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