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Mordfall Nina H.: Chatnachrichten verraten viel über den Gefühlszustand der Ermordeten

Prozess in Augsburg

„Ich bete, dass es nicht so ist“: Was Chats und Telefongespräche über den Mord an Nina H. verraten

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    Polizeibeamte in Tatortnähe, Gino F. im sozialen Netzwerk Facebook: Der 29-Jährige gilt als Tatverdächtiger im Mordfall Nina.
    Polizeibeamte in Tatortnähe, Gino F. im sozialen Netzwerk Facebook: Der 29-Jährige gilt als Tatverdächtiger im Mordfall Nina. Foto: Klaus Rainer Krieger, Repro: Marcus Merk

    In den Tagen vor ihrem Tod sucht Nina H. einen Notfallknopf, um im Ernstfall die Polizei zu alarmieren. Sie schreibt mit einer Freundin über Hilfe durch Frauenhäuser. In einem Whatsapp-Chat mit sich selbst dokumentiert sie, wie Gino F. mehrfach vor ihrer Haustür auftauchte. Kurz danach, im Mai 2025, wird Nina H. erschossen, vor den Augen ihres ältesten Kindes. Die Staatsanwaltschaft klagt Gino F. des Mordes an. Er soll sie im Auftrag seines Ziehvaters und ihres Ex-Partners Christian S. ausgespäht haben. Christian S. und Nina H. hatten sich vor der Tat getrennt. An diesem Prozesstag nun konzentriert sich das Gericht auf Telefonate und Chatnachrichten, die die Ermittler zuvor analysiert hatten.

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