In den Tagen vor ihrem Tod sucht Nina H. einen Notfallknopf, um im Ernstfall die Polizei zu alarmieren. Sie schreibt mit einer Freundin über Hilfe durch Frauenhäuser. In einem Whatsapp-Chat mit sich selbst dokumentiert sie, wie Gino F. mehrfach vor ihrer Haustür auftauchte. Kurz danach, im Mai 2025, wird Nina H. erschossen, vor den Augen ihres ältesten Kindes. Die Staatsanwaltschaft klagt Gino F. des Mordes an. Er soll sie im Auftrag seines Ziehvaters und ihres Ex-Partners Christian S. ausgespäht haben. Christian S. und Nina H. hatten sich vor der Tat getrennt. An diesem Prozesstag nun konzentriert sich das Gericht auf Telefonate und Chatnachrichten, die die Ermittler zuvor analysiert hatten.
Prozess in Augsburg
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