Frau Ribbeck, sie sind 2023 in die drittgrößte Stadt Bayerns gezogen, um hier Musik zu machen. Dabei würde man meinen, in einer Millionenstadt wie Köln gebe es mehr Möglichkeiten. Ist das eine falsche Annahme?
RIBBECK: Nicht unbedingt, aber ich war damals noch nicht so vernetzt in Köln und vielleicht auch ein bisschen zu jung. Die Möglichkeiten sind dort wahrscheinlich sehr vielfältig, aber die anderen Leute, die ebenfalls Musik machen, sind eben auch da. Da ist Augsburg ein wenig... übersichtlicher. Ich habe hier einfach Leute gefunden, die mich sehr inspirieren. Es kommt extrem viel gute Musik aus Augsburg, die Stadt hat irgendwas.
Wie würden Sie Ihre Musik einer Person beschreiben, die noch nie einen Song von „Ceci“ gehört hat?
RIBBECK: Ich sage immer Indie-Pop. Was man darunter versteht, kann sehr unterschiedlich sein. Einen leichten Retro-Vibe darf es haben, ansonsten soll es einfach grooven. Mein Vater hat mir früher immer gesagt, es sei einfach, traurige Lieder zu schreiben. Deswegen war ich recht ehrgeizig, fröhliche Lieder zu schreiben.
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