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Neue Selbsthilfegruppe in Augsburg: Hilfe für ehemalige Intensivpatienten

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Ein Leben nach der Intensivstation: Wenn Überleben erst der Anfang ist

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    Mit Anfang 30 musste Carolin Fellhauer aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung längere Zeit auf der Intensivstation behandelt werden. Heute ist sie wieder gesund. Doch die Zeit in der Klinik hat Spuren hinterlassen. In einer Selbsthilfegruppe will sie sich mit anderen Betroffenen in Augsburg vernetzen.
    Mit Anfang 30 musste Carolin Fellhauer aufgrund einer lebensbedrohlichen Erkrankung längere Zeit auf der Intensivstation behandelt werden. Heute ist sie wieder gesund. Doch die Zeit in der Klinik hat Spuren hinterlassen. In einer Selbsthilfegruppe will sie sich mit anderen Betroffenen in Augsburg vernetzen. Foto: Marcus Merk

    Es ist dieses durchdringende Piepen, kurz bevor sich die Türen im Zug schließen. Wenn Carolin Fellhauer dieses Geräusch hört, ist alles wieder da. Die Erinnerungen an ihre Zeit im Krankenhaus, an die Tage, als sie auf der Intensivstation um ihr Leben kämpfte. Angeschlossen an Maschinen, die ständig piepten. Genau so wie die Türen im Zug. Gerade hat sie gemeinsam mit ihrem Mann wieder ihren „Hallo wach“-Tag gefeiert. So nennen sie den Tag, an dem sie nach knapp zwei Wochen aus dem Koma erwachte. Und langsam begann zu realisieren, was da eigentlich mit ihr geschehen war. Es war ihr dritter „Hallo wach“-Tag. Und doch, sagt die 35-Jährige, versucht sie nach wie vor die Lücke zu schließen.

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