Auf dem Schreibtisch: Fotos der drei Töchter. An der Wand: ein Kalender mit Familienbildern. Der Rest ist nüchtern – beinahe steril. Kein Sessel. Keine Couch. Keine Spur von Gemütlichkeit. „Ich bin kein Freund von Wohnzimmeratmosphäre im Büro“, sagt Florian Freund (SPD). „Ich bin hier zum Arbeiten.“ Seine Vorgängerin Eva Weber (CSU) hatte hier ein bemaltes Klavier stehen. Nach ihrer Abwahl bot sie es auf sozialen Medien zum Verschenken an. Freund hingegen neige, sagt er selbst, zu „starker Sachlichkeit im Büro“. Gibt es also in dem ausladenden Raum mit Blick aufs Rathaus nichts zu entdecken? Doch. Feuchttücher, Ikonen, ein historischer Stich. Und hinter jedem Detail stecken Geschichten.
Augsburg
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