Es sind teils verstörende Bilder, die auf dem Bildschirm im Sitzungssaal des Amtsgerichts ablaufen. Sie zeigen eine nur dürftig bekleidete Frau, die auf dem mit Blut verschmierten Boden mal sitzt, mal liegt. Ihr linkes Handgelenk ist offenbar verletzt. Leise redet sie mit dem Mann, der die Handykamera hält. Dann sagt der Mann: „Sie hat sich selbst den Arm aufgeschnitten.“ Der Mann, der in das Mikro des Handys spricht, ist der Ehemann der Frau, die am Boden liegt.
Prozess in Augsburg
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