Ein 43-jähriger Augsburger ist nun wegen Volksverhetzung vom Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden, dazu muss er 800 Euro an eine Kinderhilfsorganisation zahlen. Der Mann sagte, er wolle sich gerade im Leben und beruflich neu orientieren - jetzt nimmt auf er auf diesem Weg die Bürde einer Vorstrafe mit. Er war im Prozess geständig und ließ über seinen Anwalt einräumen, im Internet unter anderem Ausländer, Flüchtlinge, Moslems, Juden, Schwule und Lesben diskriminiert zu haben, wodurch er laut Staatsanwaltschaft "Hass gesät und den öffentlichen Frieden gestört" hatte.
Prozess in Augsburg