20 Personen quetschen sich am Dienstagabend in den Wohnbereich der Wohnung im Augsburger Stadtteil Kriegshaber. Asif Mahmood und seine Familie haben zum Fastenbrechen eingeladen. Es duftet nach Curry, Fleisch und Reis. Alle warten, gleich ist es so weit. Die Blicke wandern zur Uhr an der Wand. Ein Junge zupft am Arm seiner Mutter. „Wie lange noch?“, flüstert er. „Eine Minute“, sagt sie. Dann, um 18:26 Uhr, die Sonne ist gerade untergegangen, ist ein weiterer Tag Fasten geschafft. Eine Platte wird herumgereicht, Asif Mahmood nimmt sich eine gefüllte Dattel mit Mandel, Spekulatiuscreme und Kokosraspeln.
Augsburg
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