Wie geht es weiter mit dem gastronomischen Angebot bei der Kahnfahrt? Zuletzt hatte die Stadt Pläne präsentiert, nach denen die jetzige Anlage aufgrund von Problemen beim Brandschutz und beim Gastrobau Anfang kommenden Jahres abgerissen werden und ein alternativer Betrieb am benachbarten Oblatterwall entstehen könnte. Zuständig hierfür wird die Regio Augsburg Tourismus sein. Das zur Debatte stehende Gelände wird jedoch seit vielen Jahren vom Lechfischereiverein gepachtet. Liegenschaftsreferent Wolfgang Hübschle (CSU) sagte, die Stadt prüfe in Absprache mit dem Lechfischereiverein, ob sich auf dem bisher nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Wall eine Gastronomie unterbringen lasse.
Kahnfahrt: Stadt Augsburg möchte bald mit Lechfischereiverein sprechen
Auf Anfrage unserer Redaktion halten sich die Fischerinnen und Fischer zu den Plänen bedeckt. Man selbst habe davon aus der Zeitung erfahren, heißt es. "Im Dezember soll es von Seiten der Stadt mit uns Gespräche geben, wie es weitergeht." Das käme dem Verein aber gerade nicht recht, momentan herrsche Hochsaison, teilt man mit. Lieber wäre es dem Fischereiverein laut eigener Aussage, Anfang kommenden Jahres mögliche Optionen auszuloten. Dann stellt sich heraus, ob es eine Einigung zwischen der Stadt und dem Fischerverein geben könnte.