Hans Jagdhuber braucht im Normalfall nicht lange, um eine Entscheidung zu treffen. Nicht am Schachbrett, wenn er seinen Gegner mit einem mutigen Zug unter Druck setzen will. Und auch nicht bei der Frage, ob er es sich zutrauen würde, als erster blinder Spieler am Internationalen Meisterturnier in Augsburg teilzunehmen. Dabei hatte Turnierorganisator Johannes Pitl erst kurz vor der ersten Runde bei dem Regionalliga-Spieler des SK Rochade Augsburg angefragt, weil ein anderer Teilnehmer überraschend ausgefallen war. Jagdhuber zögerte nicht lange und sagte zu.
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